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Neue Website zum Standardwerk Fernseh-Journalismus ist online

Die neue Website Fernseh-Journalismus zum gedruckten Standardwerk Fernseh-Journalismus zeigt mit Beispielen, Videos, Interviews und Tipps, wie sich Neueinsteiger in der Fernsehlandschaft zurechtzufinden. Die Website bringt die aktuellen Trends: Clemens Finzer, Ausbildungsleiter beim Bayerischen Rundfunk, erklärt auf der Website die aktuellen Wege in den Beruf. Sein Credo: „Der/die klassische Fernsehjournalist/in von damals produziert heute als Video- und Bewegtbildjournalist/in für verschiedenste Ausspielwege.“

Videojournalist Felix Rother sagt im Interview über seine Arbeit: „Als Videojournalist/in bin ich sowohl für Ton als auch für Bild, Inhalt, Planung und Schnitt zuständig. Videojournalismus ist daher eine vielseitige Tätigkeit mit viel Eigenverantwortung.“ Tatjana Thamerus ist Journalistin beim Bayerischen Rundfunk. Sie ist im Audio-Bereich ebenso zu Hause wie bei Video. Im Interview erklärt sie, worauf es bei Crossmedia wirklich ankommt. Bei Andreas Bachmann, Redaktionsleiter der Rundschau und Landesberichte im BR Fernsehen, geht es um Nachrichten. Wer dort arbeiten will, muss wissen: „Nur für das Fernsehen zu produzieren ist Vergangenheit: Beiträge für das Netz und neue Formate für die sozialen Netzwerke sind hinzugekommen.“

Interview: Blick aus der Kameraperspektive
Journalistischer Alltag: das Interview            Foto: Pexels

Die mehr als 60 Autor/innen des Buchs sind erfahrene Expert/innen aus den unterschiedlichen Bereichen des „Fernseh-Journalismus“. Das Spektrum reicht von Peter Kloeppel und Sandra Maischberger bis zu Michael Strempel und Anne Will. Viele weitere haben an der 10. Auflage mitgearbeitet und wertvolle Tipps und Hinweise beigesteuert. Die neue Website stellt sie im Porträt vor. Buch-Herausgeber Axel Buchholz sieht  im Interview auf der Website die Branche im schnellen Wandel: „Zu erwarten ist meines Erachtens, dass die Nutzung audio­visuellen Contents sich anders auf die verschiedenen Ausspielwege verteilen wird“.

Auch die Technik ist nicht von gestern. Videojournalist und Ausbilder Malte Burdekat berichtet in seinem Interview, wieviel Technikverständnis ein Video-Journalist/in haben sollte, welches technische Equipment man braucht und worauf es beim Dreh ankommt, um guten Content zu produzieren. Dazu liefert die Rubrik Praxis auf der Website mit Interviews zur Bildsprache, Newsroom, mobilem Journalismus und richtig eingesetzter Technik das nötige Know-how.  Die Rubrik Crossmedia stellt die neuen Ausspielkanäle vor, vom Video bis zum Second Screen.

Die Videokamera ist immer mit dabei.
Videos drehen: Die Kamera ist mit dabei.      Foto: Pexels

Das Standardwerk „Fernseh-Journalismus. Ein Handbuch für TV, Video, Web und mobiles Arbeiten“ von Axel Buchholz und Katja Schupp liefert ausführliche Tipps und praktische Anleitungen für Beruf und Praxis des/der Fernseh-Journalist/in. Das Buch „Fernseh-Journalismus“, da bereits in der 10. Auflage vorliegt, gibt es seit fast vier Jahrzehnten. Es wird immer wieder überarbeitet, um Themen erweitert und regelmäßig aktualisiert. Das Buch erscheint in der von Gabriele Hooffacker herausgegebenen Gelben Reihe Journalistische Praxis im Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden.

Berufseinsteiger/innen und Journalist/innen in Ausbildung bietet „Fernseh-Journalismus“ eine handfeste Anleitung für die praktische Arbeit im Fernsehen und den audiovisuellen Medien. Aber auch Fernseh-Profis, TV-Redaktionen sowie Dozierende schätzen das praxisbezogene Lehrbuch. Dazu liefert die Website zum Standardwerk „Fernseh-Journalismus“ die aktuellen kommentierten Links zu Aus-und Weiterbildungen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC26 und OC27 sowie des Fachlehrgangs Pressereferent/in Crossmedia PC26 der Münchner Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker haben den Relaunch des umfangreichen Webauftritts Fernseh-Journalismus im Sommer 2021 als Abschlussprojekt konzipiert, mit dem Redaktionssystem WordPress gestaltet sowie redaktionell umgesetzt.