
Klaus Meier, Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker. Foto: Michael Rossié
Einen Königsweg, was die Ausbildung betrifft, gibt es für Journalisten nicht. Einsteigern rät Klaus Meier, Professor an der Hochschule Darmstadt, zu einer Kombination aus nicht journalistisch orientiertem Hochschulstudium und journalistischer Praxis.
Beim Mediengespräch im Bayernforum der Friedrich-Ebert Stiftung wurde diesmal über das Thema Wege in den Journalismus gesprochen. Als Podiumsgäste waren Walther von La Roche und Klaus Meier anwesend. Unter der Moderation von Gabriele Hooffacker, Leiterin der Journalistenakademie in München, wurde Fragen nach Ausbildungsmöglichkeiten, Tätigkeitsfelder und aktuellem Lehrstand im Journalismus nachgegangen.
Gerade bei Fachzeitschriften sei der Bedarf an Fachleuten, die ein zuweilen schwieriges Thema journalistisch aufarbeiten können, gestiegen, so Klaus Meier. Das oft heraufbeschworene Ende des journalistischen Berufes wird auch in Zeiten von Weblogs nicht eintreten, da es gerade mit der immer größer werdende Informationsflut eine kompetente Auswahl-Instanz geben muss.
Den immer weiter wachsenden Anforderungen an Journalisten wird Walther von La Roche, Autor des Lehrbuches 'Einführung in den praktischen Journalismus', gerecht. In der 17. völlig neu bearbeiteten Auflage gibt die erläuterte Übersicht über die aktuelle Ausbildungslandschaft Orientierung für Journalisten unter Berücksichtigung aktueller Trends und Formen. Walther von La Roche brachte 2006 mit der 'Einführung in den praktischen Journalismus' bei Econ die 17. völlig neu bearbeitete Auflage seines mehr als 100.000 mal verkauften Klassikers für den Einstieg in den Journalismus heraus. Klaus Meier und Gabriele Hooffacker haben erneut an der Aktualisierung des Buchs mitgearbeitet. Von den Webseiten zu diesem Buch kann man direkt per Link über die Ausbildungswege surfen.
Nicola Maier

Klaus Meier, Walther von La Roche. Foto: Gabriele Hooffacker